Text: Guido Heisner
Fotos: Gerhard Kleetz und Elisabeth Unglert
Online seit: 21.August 2016

2. Internationales Capri Treffen Selent 2016Wat mutt dat mutt! Für das Wochenende vom 29.-31. Juli 2016 lud die Capri IG Schleswig-Holstein ins beschauliche „Schläfrig-Holstein“ zum 2. Internationalen Capri-Treffen ein. Am Selenter See hatten unsere nordischen Capri-Enthusiasten den kleinen Campingplatz in ein Eldorado für uns verwandelt.

Capri Treffen Selent 2016Zunächst stand aber die Organisation des Ganzen an. Erfahrung hatten unsere „Walrösser“ (Antje – NDR 3) ja schon im Jahr 2013 gesammelt. Dennoch wurde dieses Treffen akribisch vorbereitet: insgesamt 13 Monate dauerten die Vorbereitungen und der Planungsstab traf sich 10 Mal (...oder wollten die nur einen lütten Epi supen?). Michael von Husen hatte die Aufgabe des Lotsen übernommen und die gesamte schleswig-holsteinische Mannschaft sicher durch den „Planungsstrom“ gefahren. Alle brachten sich mit Ideen für dieses tolle Wochenende ein. Beim Treffen selbst standen 7 Helfer und 14 Mitglieder (weiblich / männlich) sprichwörtlich „Gewehr bei Fuß“, um allen ein schönes und entspanntes Wochenende zu bereiten.

Text: Frank Lehmann
Fotos: Kirsten Schmidt
Online seit: 22.Juli 2016

Rheinbach Classics 2016Wenn die Innenstadt von Rheinbach bei Bonn aus allen Nähten platzt, wenn rund 21.000 gut gelaunte erwartungsfrohe Menschen an einem einzigen Sonntag das Terrain bevölkern, wenn 700 Oldtimer die Atemluft in eine benzingeschwängerte Atmosphäre verwandeln, dann, ja dann sind Rheinbach Classics: Die Gute Laune-Veranstaltung ging zum 11. Mal ins Rennen und überzeugte auf der ganzen Linie. So lebendig wie in diesem Jahr war's noch nie.
Drei Tage lang dauerte das Spektakel, das aus der eher beschaulichen Kleinstadt "den" Hot Spot für Menschen macht, die Erinnerungen an ältere Autos auffrischen wollen, Rallyes mit 130 Autos über 140 Kilometer lieben oder Petticoats mögen.

Quelle: YouTube.deOnline seit: 13.Juli 2016

Schöner Videobericht über das 2. Capritreffen der Caprifreunde Sachsen IG.


Text: Michaela Thielmann
Fotos: Ralf Heil und Nico Thielmann
Online seit: 17.September 2016

2. Capri Treffen der Capri-Freunde Sachsen

2. Capri Treffen der Capri-Freunde SachsenErinnert ihr euch noch an die „sächsischen Wasserspiele“?

Ja und weil das so schön war wollten auch wir dieses Mal wieder hin. Bevor man sich jedoch mit seinem „alten Schätzchen“ (dem Capri, nicht die Ehefrau!) auf so eine weite Reise begibt, sollte man doch besser eine kleine Inspektion durchführen, man will ja schließlich ohne Probleme ankommen! Doch irgendwie kam immer irgendetwas dazwischen und so schaffte es der Capri zwar bis auf unsere Hebebühne aber sein „Herrchen“ nicht darunter.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Mitarbeiterzeitschrift "fordreport" Juni 2016
Foto: fordrepeort

 Online seit: 06.Juli 2016

Das Motorsport-Automobil des Jahres 1981

Trotz der mächtigen, ja sozusagen brachialen und ungewöhnlichen Karosseriegestaltung erkennt man im Ford Capri Turbo Gruppe 5 noch das Serienfahrzeug.

Auf Basis des Ford Capri 3 entwickelte das Ford-Rennsportteam unter Leitung von Thomas Ammerschläger das bis zu 650 PS leistende Auto für die Deutsche Rennsport-Meisterschaft. Das Tuning-Unternehmen Zakspeed unterstützte die Entwicklung, wobei man bei der Konstruktion der Karosserie ganz neue Wege ging. 70 Meter Aluminiumrohr wurden auf einer Richtplatte verarbeitet, die praktisch das Chassis bilden und die Stabilität des Fahrzeugs gewährleisten. Daran verschweißten die Tuner obere Teile des Original Capri, die dem Fahrzeug seine unverkennbare Form verleihen. Die Bodenplatte aus Aluminium ist glatt und wie bei der Formel 1 verklebt.

Das Fahrzeug bringt, wie vom Reglement vorgeschrieben, 750 Kilo auf die Waage. Um das Gewicht möglichst nach hinten zu verlagern, wurden Öl- und Wasserkühler ins Heck des Capri verlagert. Der 4-Zylinder-Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen leistet bis 9.000 Umdrehungen bei etwa einem bar Ladedruck. Diesen konnte der Fahrer während des Rennens mit dem so genannten „Dampfrad“ im Cockpit verändern. Dadurch erreichte das Rennfahrzeug Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h. Bei einem solchen Tempo spielt natürlich der Abtrieb eine entscheidende Rolle.

Dafür sorgen mächtige Front- und Heckspoiler sowie der imposante „Diffusor“, der die Luftströme am Heck entsprechend beeinflusst.

Potential des Rennfahrzeugs erkannt
Premiere des Capris war im Juli 1978 beim Großen Preis von Deutschland am Hockenheimring. „Obwohl Hans Heyer mit Motorschaden nach der vierten Runde ausschied, war das Potential des Rennfahrzeugs erkannt“, erinnert sich der Ford-Motorsport-Experte Wolfgang Laufer. Den ersten Sieg holte Heyer dann auch bereits im gleichen Jahr beim Supersprint auf dem Nürburgring. In zwei verschiedenen Renndivisionen trat der Capri mit unterschiedlich leistungsstarken Motoren an. Die Motorsport-Experten verfeinerten die Konstruktion noch weiter, etwa durch Veränderungen an der Rohrrahmen-Konstruktion, dem Einsatz leichterer Materialien wie Magnesium und Optimierung des Unterbodens zur Verstärkung des so genannten Bodeneffekts. Die akribische Arbeit wurde von Erfolgen belohnt: Klaus Ludwig wurde mit dem Capri 1980 Deutscher Rennsport Meister. 1981 wählte das Fachpublikum das Fahrzeug zum „Motorsport-Automobil des Jahres“. Danach ging die Ära der Turbo-Capris langsam zu Ende.